Sa. 20.02.2027
In der mutmaßlich von Johann Sigismund Kusser im Jahr 1701 geleiteten Stuttgarter Aufführung von Agostino Steffanis 1689 komponierter Oper Henrico Leone wurde Henricos Ehefrau zur titelgebenden Figur: Mechtilde.
Die ganze Oper wurde in deutscher Sprache aufgeführt und ein allegorischer Prolog hinzugefügt. Im Staatsarchiv erhalten ist nur ein Druck des Librettos. Unser Symposium lädt ein, hinter die Kulissen der Opernpraxis dieser Zeit zu blicken:
Welche Rolle spielten Steffani und Kusser im Geflecht der europäischen Hofkultur? Wie lassen sich ihre Opernstoffe und Partituren heute für die Bühne gewinnen?
Ablauf
Begrüssung durch il Gusto Barocco
PD Dr. Claire Genewein und Prof. Jörg Halubek
Eröffnungsvortrag «Stuttgart und Steffani»
Prof. Dr. Silke Leopold
Vortrag – Titel wird noch bekannt gegeben
Prof. Dr. Matthias Schnettger
— Pause —
Nach französischer Manier: Gesang, Tanz und musikalischer Ausdruck in Stuttgart 1701
Prof. Dr. Elizabeth Dobbin und PD Dr. Claire Genewein
Roundtable «Stuttgart 1701»
Cordula Demattio (Dramaturgin, Nationaltheater Mannheim)
Prof. Dr. Elizabeth Dobbin (HEM Genf)
Bernd Künzig (SWR)
Prof. Dr. Silke Leopold (Universität Heidelberg)
Richard Lorber (Künstl. Leiter Tage Alter Musik in Herne)
Prof. Dr. Matthias Schnettger (Universität Mainz)
Moderation: PD Dr. Claire Genewein
Ausblick auf weitere Opern-Neuentdeckungen von il Gusto Barocco und die Opernaktie
Anja Aumüller, Dagmar Munck und Claire Genewein